Willkommen im Blog

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Die BA-BI Schweinfurt ist der Zusammenschluß der seit 1972 bestehenden Bürgeraktion Umwelt- und Lebensschutz u. der - nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - 1986 entstandenen Bürgerinitiative gegen Atomanlagen. Wir kämpfen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomwirtschaft, jetzt nach der Abschaltung "unseres" im 5 km Radius zur Stadt Schweinfurt gelegenen AKW Grafenrheinfelds für einen gesicherten Rückbau und engagieren uns aktiv für die Energiewende.
----- KKG Stilllegung und Rückbau - Einwendungen möglich bis 27.7.2016- Stellungnahme zum Ergebnis der Entlagerkommission
http://schweinfurt-ba-bi.blogspot.de

Samstag, 27. Juni 2015

AKW Grafenrheinfeld geht vom Netz, alle anderen müssen noch weg! Einladung zur Andacht am AKW

 

Das AKW liegt in den letzten Zügen, die dampfenden Schwaden die uns 33 Jahre begleitet haben,  werden wenn wir den Betreibern diesmal Glauben schenken dürfen, in Kürze der Vergangenheit angehören. Angekündigt wurde nach mehrfacher Verlegung des Abschalttermins,  der heutige Tag, der  27. Juni 2015.

Prozesse

Das KKG wird also hoffentlich in den nächsten Stunden, den Leistungsbetrieb einstellen. Ein signalgebendes Ereignis für den Atomausstieg in Deutschland, wie auch der Nachbarländer. Ein richtiger und wichtiger Schritt, auch wenn Grafenrheinfeld weiter Atomstandort bleibt, und uns der Rückbau und die Atommülllagerung weiter begleiten und gefährden werden.

Wie immer in den letzten Jahrzehnten seit Tschernobyl hat Maria Mündlein von der BA-BI  für

Morgen, Sonntag  den 28.6. um 14 Uhr die monatliche Andacht am Wegkreuz des AKW Grafenrheinfeld organisiert, zu der wir alle ganz herzlich einladen.

Unter Berücksichtigung des denkwürdigen Ereignisses der Stillegung werden wir  in Anlehnung an Jochen Stays “Sekt oder Selters” (BA-BI  Abschaltfest)  nach  dem Gottesdienst mit “Sekt, Saft und Selters” auf die 33 glücklich überstandenen Betriebsjahre des AKW und gemeinsamen  jahrzehntelangen Widerstand,  zusammen unsere Gläser mit Blick auf das abgeschaltete KKG erheben.

Musikalisch begleiten diese Veranstaltung  Pfarrer Feineis und Johannes Rösch mit ihren Gitarren. Der Himmel wird uns wie am Abschaltfest hold sein und Sonne zeigen.

Danach geht es wachsam und aktiv weiter, denn der Rückbau, das Genehmigungsverfahren, die radioaktiven Gefahren für die AKW Arbeiter und die Strahlenbelastung der Umgebung werden uns in den nächsten Jahren beschäftigen. Wohin mit dem strahlenden Atommüll, den niemand haben will. Wie gut ist das BELLA Anschlägen und Terrorangriffen gewappnet. Auch aus Grafenrheinfeld wurde Atommüll zur Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach Frankreich gebracht und wird irgendwann zurückkommen. Horst Seehofer und die CSU machen es sich in dieser Frage zu einfach. „Atomkraft fördern und sich nicht um den Atommüll und die Folgen kümmern, das ist keine verantwortungsvolle Politik“, so Christian Schäflein, 

Möglichst hohe Sicherheitsstandards beim Rückbau müssen eingehalten werden. Schwach radioaktives Material dürfe etwa nicht mit anderem Abfall vermischt werden, damit hinterher der gesetzliche Grenzwert unterschritten wird und der gesamte Müll als unverstrahlt gilt. Nach Angaben der Initiative „Ausgestrahlt“ gibt es dann keine Kontrolle mehr, was mit dem Material aus Grafenrheinfeld passiert. „Radioaktiver Schutt kann so auch als Unterbau auf Kinderspielplätzen, strahlende Rohre auch als Kochtopf enden.“  das gilt es zu verhindern, so Hubert Lutz.

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