Willkommen im Blog

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Die BA-BI Schweinfurt ist der Zusammenschluß der seit 1972 bestehenden Bürgeraktion Umwelt- und Lebensschutz u. der - nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - 1986 entstandenen Bürgerinitiative gegen Atomanlagen. Wir kämpfen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomwirtschaft, jetzt nach der Abschaltung "unseres" im 5 km Radius zur Stadt Schweinfurt gelegenen AKW Grafenrheinfelds für einen gesicherten Rückbau und engagieren uns aktiv für die Energiewende.
----- KKG Stilllegung und Rückbau - Einwendungen möglich bis 27.7.2016- Stellungnahme zum Ergebnis der Entlagerkommission
http://schweinfurt-ba-bi.blogspot.de

Dienstag, 5. Mai 2015

Abschaltfest : Z wie Zeug, Zoff und Zupfkuchen

Zeug gibt´s:

http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Zeug-gibt-lsquo-s;art742,8701731 
“Ätsch, wir versauen euch euer doofes Abschaltfest!“ Genau so denken (und handeln) sie im KKG-Kindergarten zu Grafenrheinfeld. Das ganze Jahr hindurch dürften die von E.ON dort noch Atomstrom herstellen. Das wollten sie verkürzen, weil sie sonst wegen ein paar Monaten noch einmal nagelneue Brennelemente bräuchten. Das ist ihnen zu teuer – also machen sie bereits am letzten Mai-Tag Schluss, hieß es die ganze Zeit. Darauf freut sich schon die ganze Anti-Atom-Gemeinde. „Das muss gefeiert werden“, sagt sie – und plant punktgenau zum „Aus“ der friedlichen Nutzung der Atomkernspaltung im Rafelder Meiler ihr „Abschaltfest“ .

In den letzten Tagen muss einer durch die Anlage geschlappt sein und irgendwo in der Ecke noch ein paar Einheiten Kernbrennstoff gefunden haben. „Hey, den verfeuern wir doch noch“, haben sie dann alle lustig durcheinander gerufen. „Das langt doch locker noch bis tief in die zweite Junihälfte.“ Am Montag hat dann die KKG-Sprecherin gesagt, dass die Kühltürme noch ein bisschen länger als versprochen dampfen werden. Ja, nicht einmal das Bayerische Umweltministerium war darüber im Bilde. Man will halt alle Brennelemente komplett runterbrennen lassen, und wann genau die verbrannt sind, weiß niemand nicht so ganz genau.
Folglich lautet die neue Parole: Elemente verfeuern, bis der Ofen aus ist…….”

Hoffen wir, dass die auf Sparflamme langsam vor sich hin brutzelnden Kernkraft-Sticks  nicht zuletzt noch anbrennen, und das Bayerische Umweltministerium womöglich auch hiervon nichts mitbekommt. Für abgebrannten Atom-Müll reichen Summen wie die 1000 Euro vom Bio-Müll der Tafel, schließlich nicht aus.

Abschaltfest versauen? Aber Nein!  Am 29.4.15 wurde während der BA-BI-Sitzung der kooperierenden Verbündeten ein spezielles Info-Plakat  für die Kindergärten, Kinder und Eltern beschlossen. Es sind ja Pfingstferien und im Rathaus-Innenhof gibt es am Festtag ein ausgesprochen attraktives Kinderprogramm und dazu noch eine Tombola.
Ja, wir freuen uns. Alle wirklich alle, ob jung oder alt, können am 31. Mai beim Abschaltfest mitfeiern! (Gerne greifen wir natürlich die obige Anregung  auf und plakatieren auch im “ KKG-Kindergarten “ ) Daumen hoch

Zoff gib´s:

siehe auch http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Abschaltfest-Kein-Geld-von-der-Stadt;art742,8645338“Abschaltfest: “Kein Geld von der Stadt Heftige Diskussion
Am 31. Mai wird das KKW Grafenrheinfeld abgeschaltet. Weil die Stadt und Initiativen wie BA-BI oder Anti-Atombündnis jahrzehntelang Widerstand geleistet hätten, hat der Stadtrat einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der die Stilllegung ausdrücklich begrüßt wird. Zweiter Punkt der Resolution: Man werde „weiterhin mit großer Aufmerksamkeit die Entwicklung am Standort beobachten und sich allen Bestrebungen widersetzen, dort ein Endlager zu errichten“.Wenig später war es mit der Eintracht vorbei.” ………”“Auch Herbert Wiener (SPD) sprach von einer Veranstaltung mit hoher Symbolwirkung. Thomas Schmitt (Grüne) erinnerte an den alle Jahre von der Stadt subventionierten Faschingszug der ESKAGE. Frank Firsching (Die Linke) fragte, warum ein Gebührenerlass im Fall BA-BI rechtswidrig sei. Von Lackums Antwort: Nicht vergleichbar. Zum Abschaltfest eines privaten Veranstalters seien 2500 Besucher angekündigt, beim Faschingszug mit großer Außenwirkung seien es „zehnmal mehr“. Der Zug werde deshalb von der Wirtschaftsförderung unterstützt. Die Genehmigungsgebühren zahlt die ESKAGE selbst. Vom Getränkeverkauf beim Abschaltfest bleibe sicher etwas übrig.

Die andere Seite: CSU-Stadtrat Maximilian Grubauer sah klar einen Präzedenzfall gegeben, weil die BA-BI ein privater Veranstalter sei. Grundsätzlich dagegen argumentierte Stefanie Stockinger (CSU). Das KKW habe der Industriestadt immer „zuverlässig Strom geliefert“. Mit der Abschaltung ende das. Adi Schön (prosw) stellte nun den konkreten Zuschussantrag fürs Abschaltfest über 2000 Euro. Weil der weitergehender war als die Empfehlung der Stadt, wurde zuerst abgestimmt: 20:22, abgelehnt. Die BA-BI muss die Gebühren und Kosten von geschätzten 1800 Euro fürs Abschaltfest also selbst tragen.”

Zeug gibt´s:

siehe auch http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/BA-BI-Broschuere-Atomkraft-Aus;art742,8694525 “Mit einer 50-seitigen Broschüre mit dem Titel „AKW Grafenrheinfeld Aus“ erinnert die Bürgeraktion Umwelt- und Lebensschutz, Bürgerinitiative gegen Atomanlagen, kurz BA–BI, rechtzeitig vor dem Abschalten des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld an den Widerstand der Bürgerinitiative und andere Proteste gegen das KKW. Neben einer 1969 beginnenden Zeittafel….  Die Broschüre ist in Geschäften, öffentlichen Gebäuden und bei der BA-BI erhältlich.”

Zoff gibt´s:

siehe auch http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/BA-BI-kritisiert-Stadtrat;art742,8684307 “Kein Geld für Abschaltfest
Kein Verständnis zeigt die Bürgeraktion Umwelt- und Lebensschutz, Bürgerinitiative gegen Atomanlage (BA-BI) für die Stadtratsentscheidung, der BA-BI als Veranstalter des Abschaltfestes am 31. Mai keine finanzielle Unterstützung zu gewähren. Wie berichtet hat der Stadtrat zwar einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der die Stilllegung des KKW Grafenrheinfeld ausdrücklich begrüßt wird. Einen von SPD, Linken, Grünen, prosw und SWL gestellten Dringlichkeitsantrag, nach dem der BA-BI alle Kosten für Genehmigung, Müllentsorgung und Absperrungen erlassen werden, wurde mit 22:20 Stimmen knapp abgelehnt (wir berichteten).

Die Begründung im Stadtrat nennen nun Konrad und Erika Wirner namens des BA-BI-Vorstands in einer Stellungnahme „nicht überzeugend“, „ungerecht“ und „verwunderlich“. Den Faschingszug der Eskage, den die Stadt finanziell unterstützt, könne man nicht mit „dieser einmaligen Veranstaltung“ der BA-BI vergleichen.Das Abschaltfest sei dementsprechend kein Präzedenzfall, wie es im Stadtrat hieß. Bei der BA-BI handele es sich um einen gemeinnützigen Verein, der seit 42 Jahren gegen das Atomkraftwerk kämpfe, „das nur drei Kilometer Luftlinie von der Grenze der Stadt Schweinfurt entfernt risikoreiche Energie erzeugt“. Alle aktiven Vereinsmitglieder arbeiteten auch für das Abschaltfest ehrenamtlich.
Spätestens seit den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima seien die Gefahren durch Atomkraft bekannt. Die Katastrophen „haben leider alle Befürchtungen bestätigt“, heißt es in der BA-BI-Stellungnahme. Mit den Bürgen der Region Schweinfurt wolle man deshalb mit dem Fest am 31. Mai „diesen wichtigen Etappensieg auf dem Schweinfurter Marktplatz feiern“. Auch nach der nun nicht unterstützten Feier werde man weiterkämpfen, für einen kontrollierten Abbau des Kernkraftwerks und eine risikofreie Entsorgung des gefährlichen Restmülls.”

Zeug ohne Zoff gibt´s:

Da finde ich am 30. April 15 nach einer “Abschaltfest” Besprechung in der Disharmonie versehentlich mein Auto durch einen Lieferanten zugeparkt. Frage im Café nach – EON, wieso EON – EON ist hier?? Noch nie gesehen!!! Da steh ich doch öfter – und stelle mit gelindem Entsetzen fest, dass ich selbst falsch parke und zwar ausgerechnet auf  einem EON-Parkplatz.
ATOMKRAFT  AUS Abschaltfest ButtonHyperventilierend beim Gedanken an die Tschernobyl-Warnweste auf der Abdeckung, den vielen gut sichtbaren Plakaten, offenen Kartons mit Flyern und Anti-Atom-Materialien auf allen Sitzen, fummle ich konsterniert, meinen brandneuen Abschaltbutton vom Schal, raffe Schal und Mumm zusammen und  klingele bei E.ON. Meine leicht hektische, wortreiche aber äußerst ehrliche Entschuldigung wird gottseidank freundlich und verständnisvoll angenommen. Ich bedanke mich erleichtert, erwähne, dass ich auch abends schon öfter…..aber natürlich niemals mehr……. und ein netter E.ON Mitarbeiter fährt danach den großen, mein kleines Auto komplett blockierenden Kombi weg. Nix als Glück, ganz offensichtlich war von E.ON niemand näher am Auto gewesen.

 Denkzettel von E.ONNach wie vor gestresst wende ich und muss nach  wenigen Metern Fahrtstrecke wieder aussteigen, um das offensichtlich vor Aufregung verlorene kleine Abschalt-Plakat, das jetzt an der Windschutzscheibe flattert,  abzuzupfen -------->

Insofern bedanke mich also noch einmal recht herzlich bei den Mitarbeitern der Werksleitung Main von E.ON Wasserkraft, dass es bei diesem  “Denkzettel” blieb und lade sie ganz herzlich zu einem Stück Zupfkuchen am Abschaltfest ein.

Zupfkuchen gibt´s:

Kartenbild
am  Kaffee- und Kuchenstand  am Eingang Kesslergasse von 14.00 bis 22.00 !

Zeug gibt´s:

siehe auch http://ba-bi-schweinfurt.blogspot.de/2015/04/abschaltfest-helft-mit-macht-mit-meldet.html hier sind alle Depots für die Plakate, Flyer, Hefte und abzugebenden Kuchen und Torten aufgeführt.

Zweifel gibt´s ?

Abschaltfest“ auf dem Marktplatz werde stattfinden, bekräftigte die veranstaltende BA-BI am Freitag in einer Mitteilung. …………….Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 31. Mai, um 13 Uhr auf dem Schweinfurter Marktplatz mit einem ökumenischen Gottesdienst. Eine Stunde später eröffnet die Schriftstellerin Gudrun Pausewang das Fest. Bis 22 Uhr treten unter anderem Willy Michl, Ex-Biermösl Hans Well, Andreas Kümmert und Mäc Härder auf. Dazwischen gibt es immer wieder Gesprächsrunden – etwa mit dem ehemaligen OB Kurt Petzold.