Willkommen im Blog

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Die BA-BI Schweinfurt ist der Zusammenschluß der seit 1972 bestehenden Bürgeraktion Umwelt- und Lebensschutz u. der - nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - 1986 entstandenen Bürgerinitiative gegen Atomanlagen. Wir kämpfen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomwirtschaft, jetzt nach der Abschaltung "unseres" im 5 km Radius zur Stadt Schweinfurt gelegenen AKW Grafenrheinfelds für einen gesicherten Rückbau und engagieren uns aktiv für die Energiewende.
----- KKG Stilllegung und Rückbau - Einwendungen möglich bis 27.7.2016- Stellungnahme zum Ergebnis der Entlagerkommission
http://schweinfurt-ba-bi.blogspot.de

Mittwoch, 4. März 2015

Fukushima - keine Entwarnung! Große Demo in Neckarwestheim am Sonntag 8. März 2015

 
Aufruf zur Demonstration in Neckarwestheim am 08.03.15 anlässlich des
4. Jahrestags von Fukushima 
 
Pressemitteilung
Die BA-Bi bietet Mitfahrgelegenheiten zur süddeutschen Fukushima Demo am So. 08.03.2015 in Neckarwestheim
Auch vier Jahre nach dem Super-GAU kommt es tagtäglich zur radioaktiven Verseuchung des Meeres und der Luft. Wie in Tschernobyl nimmt der Schilddrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen dramatisch zu. Wir sind solidarisch mit den betroffenen Menschen in Tschernobyl und Fukushima. Die anhaltende Erdbebengefahr bedroht die Ruinen, mit ungewissen Folgen. Deshalb darf es keine Wiederinbetriebnahme der japanischen AKWs geben. Mit der geplanten Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld bleibt die Atommüll Frage weiter ungelöst.

Der Betreiber Eon plant durch Firmenabspaltungen die Haftung für den Atommüll auf den Staat bzw. die Gesellschaft abzuwälzen.
„Das Verursacherprinzip muss auch für die Atomindustrie gelten“, so Gaby Gehrold, stellvertretende BA-BI Vorsitzende,“damit kein weiterer Atommüll anfällt fordern wir die sofortige Stilllegung aller noch laufenden AKWs und Atomfabriken“
Anlässlich des Jahrestages der japanischen Reaktorkatastrophen unterstützt die BA-BI die Mahnwache am 11. März in Schweinfurt und die große Demonstration am 8. März in Neckarwestheim.
Wir haben noch Plätze zum Mitfahren frei.
Kontakt per mail : ba-bi.sw@web.de oder direkt bei Hubert Lutz und Christian Schäflein
 

PROGRAMM am SONNTAG, den 8. MÄRZ 2015

Kirchheim/Neckar Bahnhof
12.30 Uhr Musik mit der Trommelgruppe "Lokomotive Stuttgart"
12.55 Uhr Reiner Weigand mit dem Umwelt-Rap
13.00 Uhr Begrüßung
13.15 Uhr Beginn des Demozugs zum Atomkraftwerk
Nach der Ankunft am Parkplatz vor Tor 1 am Atomkraftwerk Neckarwestheim
Empfang durch das kleine elektronische weltorchester
Kundgebung
    • Franz Wagner (AG AtomErbe Neckarwestheim) fragt sich:
      Was ist los im Atomland? Proteste und Prozesse, Abrisse und Abschalten - Kritik an den AKW-Abriss-Planungen sowie an der Atompolitik der Regierungen.
      Franz Wagner aus Heilbronn ist seit Gründung 2009 im "Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn" aktiv, gründete 2010 die "Bürger-Energiegenossenschaft EnerGeno Heilbronn-Franken" mit und war dort 3 Jahre lang stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Von 2000 bis 2012 Vorstandsarbeit in einem gemeinnützigen Verein. Seit 2010 Engagement im "Aktionsbündnis Heilbronner gegen Stuttgart 21 - für eine Bahnwende in der Region und im Land". Redebeiträge auf Antiatom-Demonstrationen seit 2008.
    • Dr. Angelika Claußen (Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)) informiert über die Strahlensituation in Fukushima sowie aktuell sichtbare und zukünftig erwartbare gesundheitliche Folgen.
      Dr. med. Angelika Claußen ist niedergelassene Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 1986 ist sie Mitglied in der Ärztevereinigung und war Vorsitzende der deutschen IPPNW-Sektion. Schwerpunkte ihres breiten politischen Engagements sind Irak, Uranwaffen, Atomausstieg und Menschenrechte/Flüchtlinge. Sie unterhält internationale Kontakte, u.a. zur türkischen Menschenrechtsstiftung und ist dort auch als Prozessbeobachterin tätig. Nach dem Super-Gau von Fukushima hat sie mehrfach Delegations-Reisen nach Japan unternommen: Sie kennt die (gesundheits-)politische Situation vor Ort und hält Kontakt zur japanischen Anti-Atom-Bewegung.
    • Frau Masami Kato (Tokyo Young Women's Christian Association (YWCA)) berichtet über die Not und die Bedürfnisse der Menschen in den verstrahlten Gebieten von Fukushima.Frau Masami Kato leitet für den christlichen Frauenverband Japan das Hilfsprogamm „com7300“. Dieses auf 20 Jahre bzw. 7300 Tage angelegte Projekt soll den durch das Erdbeben und den Super-Gau betroffenen Frauen und Kindern helfen und diese unterstützend begleiten. Neben der Planung von zeitlich befristeten Aufenthalten in nicht radioaktiv kontaminierten Gebieten steht auch die konkrete Hilfe der Frauen vor Ort im Mittelpunkt ihrer Arbeit.
    • Kai Baudis (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)) spricht zum Thema
      "Energiewende forcieren statt ausbremsen".
      Kai Baudis ist Student an der Hochschule Rottenburg und ist seit 2003 beim BUND aktiv.
      Von 2004 bis 2010 war er als Landesjugendsprecher der BUNDjugend Baden-Württemberg unter anderem für die Energie- und Atompolitik‎ zuständig. Er ist Mitbegründer des "Don't melt our future"-Jugendklimabündnisses und trat auf mehreren Atomdemos als Redner auf. Seit 2010 ist er Stellvertretender Vorsitzender des BUND Baden-Württemberg.
      Bei der Kundgebung spielt das kleine elektronische weltorchester mit
    • Bernd Köhle, Hans Reffert, Jan Lindqvist
Infostände der AtomkraftgegnerInnen und FreundInnen der Energiewende
Essen, warme und kalte Getränke, mobile Toiletten werden aufgestellt.
Ende gegen 15.45 Uhr. So können die Züge um 16.42 Uhr nach Stuttgart und 16.15 Uhr bzw.
16.44 Uhr nach Heilbronn erreicht werden. (Entfernung AKW - Bahnhof Kirchheim 2 km)
Viele weitere Informationen u.a. bei endlich-abschalten.debbmn.de und ausgestrahlt.de

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