Willkommen im Blog

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Die BA-BI Schweinfurt ist der Zusammenschluß der seit 1972 bestehenden Bürgeraktion Umwelt- und Lebensschutz u. der - nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - 1986 entstandenen Bürgerinitiative gegen Atomanlagen. Wir kämpfen für den sofortigen Ausstieg aus der Atomwirtschaft, jetzt nach der Abschaltung "unseres" im 5 km Radius zur Stadt Schweinfurt gelegenen AKW Grafenrheinfelds für einen gesicherten Rückbau und engagieren uns aktiv für die Energiewende.
----- KKG Stilllegung und Rückbau - Einwendungen möglich bis 27.7.2016- Stellungnahme zum Ergebnis der Entlagerkommission
http://schweinfurt-ba-bi.blogspot.de

Freitag, 6. Januar 2012

Nichts als STRESS und KEIN TEST:
KKG Grafenrheinfeld schaltet sich aus Sicherheitsgründen an Neujahr automatisch ab

Nach dem "ereignisreichen" letzten Jahr, siehe auch

Jahresrückblick zum KKG im Schweinfurter Tagblatt

startete, besser gesagt  stolperte, - und das ist noch freundlich umschrieben-,  das  Atomkraftwerk Grafenrheinfeld  mit einer  "Störung" ins neue Jahr. Aus "Sicherheitsgründen"  schaltete sich unser Atommeiler  an Neujahr 2012  abends "automatisch" ab, und wurde nach dem Hochfahren nur noch mit halber Kraft ans Netz gelassen.

Eine Störung im Transformator wird als Grund für die automatische Abschaltung genannt,  siehe auch Artikel in der Mainpost vom 2.1.2012.

Bestätigt erneut die Forderung der BA-BI  "Abschalten SOFORT"





denn auch diese  "halbe Kraft" gehört nicht mehr ans Netz. Grafenrheinfeld ist momentan das älteste noch laufende Atomkraftwerk, - eindeutig ein besonderes Sicherheitsrisiko, auch wenn der Bevölkerung mit dem sogenannten EU-Stresstest "Sicherheitsreserven"  suggeriert werden sollen!

"....Ein Punkt allerdings fehlt beim EU-Stresstest, wie auch Uhlmann gegenüber dieser Zeitung bestätigt: Inwieweit kann das Reaktorgebäude Flugzeugabstürzen standhalten? Im Mai hatte die RSK attestiert, dass bei einem Aufprall eines mittelgroßen Verkehrsflugzeugs die Struktur des Gebäudes und seine „vitalen Funktionen“ erhalten bleiben. Der Bau aus den 70er-Jahren war für einen Absturz einer Militärmaschine ausgerichtet gewesen.
Genau das Fehlen dieser Frage kritisiert der Hammelburger Grünen-Abgeordnete Hans-Josef Fell. Er hat den Bericht über Grafenrheinfeld, den E.ON kurz vor Weihnachten ins Internet gestellt hat, noch nicht gelesen, greift aber die Methodik an. Gegenüber dieser Zeitung nannte er es verantwortungslos, sämtliche Varianten von Terroranschlägen auszublenden: „Hier werden Risiken vernachlässigt. Jetzt ist in diesem Bereich viel mehr denkbar als früher.“ Für ihn ist dies ein Beleg dafür, dass die EU mit ihrem Energie-Kommissar Günther Oettinger (CDU) eine Pro-Kernkraft-Politik betreibe. Auch der ehemalige Leiter der RSK, Wolfgang Renneberg, hat vor einem halben Jahr in einem Interview mit dieser Zeitung gefordert, die Anlagen nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu untersuchen und dann sicherheitstechnisch zu bewerten....."

siehe Mainpost vom 6.1.2012

Aufgrund der besonderen Vorkommnisse war die erste Mahnwache im neuen Jahr des Schweinfurter Aktionsbündnisses gegen Atomkraft wieder besser besucht, auch hier lautete die einstimmige Forderung "Abschalten sofort". Die nächste Mahnwache findet am 6. Februar 2012 statt.

"....Der aktuelle Störfall im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld war für das Schweinfurter Aktionsbündnis „Fukushima ist überall – Atomausstieg und Energiewende jetzt“ bei der ersten Mahnwache im Jahr 2012 – wie gehabt auf dem Georg-Wichtermann-Platz – ein gefundenes Fressen. „Das Störfallband der BABI muss leider immer weiter ergänzt werden, weshalb wir fordern: Abschalten sofort“...." siehe auch Artikel Mainpost 3.1.2012

Nach Informationen von E.ON ist der fehlerhafte Relaisschalter ausgetauscht, der zweite Tranformator steht damit wieder zur Verfügung, so dass früher als erwartet, das KKG wieder unter Volllast läuft. Meldung in der Mainpost v. 5.1.2011